Wir möchten Euch unsere Erfahrungen über unseren Bullykauf (im Jahre 2003)) in Ungarn vermitteln. Es folgt eine Zusammenfassung,  im Anschluss daran findet Ihr den gesamten geführten Schriftverkehr als Beweis, dass wir hier keine Lügen in die Welt setzen, was uns unterstellt wurde. Wie Ihr dem Mailverkehr entnehmen könnt, wurde uns ja bereits mit einem Anwalt gedroht, aber dem sehen wir entgegen, wäre wirklich schön, wenn diese Geschichte einmal zum Wohle dieser wunderbaren Rasse an die ganz grosse Glocke käme!

Wir nahmen Kontakt zu einer uns empfohlen ungarischen Züchterin auf, die weltweit einen guten Ruf  hatte.. Auf eine Mail an Ihren Zwinger in der wir nach fawn-Welpen anfragten, erhielten wir von der Züchterin die Antwort, dass Sie derzeit einen Wurf fawn-Welpen hätten.
Hocherfreut nach langem Suchen endlich fawn-Welpen aus renommierter Zucht bekommen zu können, teilten wir mit, dass wir ein Wochenende nach Ungarn kämen, um uns die Welpen anzuschauen und unser Baby auszusuchen. Zu dem Zeitpunkt fand in Budapest gerade eine Ausstellung statt. Die Züchterin war sehr nett und besorgte uns im Vorfeld ein Hotelzimmer, Sie fuhr nach der Ausstellung mit uns, um uns die Welpen zu zeigen. Als wir in den dritten (oder vierten?) Stock eines Mehrfamilienhauses die Treppe hinaufliefen, liess sie uns wissen, dass diese Familie im Moment ihre Welpen aufziehe, da sie selber derzeit nicht die Zeit hätte, sich um die Welpen zu kümmern.
Was uns erwartete, war eine 1-Zimmerwohnung, in der ein junges Paar lebte und mittendrin zwei Würfe Bullywelpen. Wir fragten nochmals nach, ob es sich denn um Ihre Welpen handelte, was uns wieder bestätigt wurde. Also suchten wir unsere Hündin aus und fuhren zu einem späteren Zeitpunkt auch noch in das kleine Haus der Züchterin, in deren Garten sich diverse Zwinger befanden. Im Vorfeld lernten wir Janis kennen, einen Liebhaberzüchter und langjährigem Bekannten der Züchterin, der über unsere Schilderung des "Standortes" der Welpen sehr erstaunt war. Leider konnten wir mangels Austausches von Adressen keinen Kontakt miteinander halten. Janis, es würde uns freuen, irgendwie von Dir zu hören!

Wir fuhren also zurück nach Deutschland und wollten unseren Welpen später in Ungarn abholen und planten so, eine Woche Urlaub dort zu verbringen. Einen Tag nach unserer Ankunft wurde uns die Kleine gebracht und mit ihr sprang ein kleiner schwarzer Rüde aus der Box (es war einer aus dem 2. Wurf in der Wohnung) Da dieser nicht verkauft war, wurden wir gebeten, das Tier mit nach Deutschland zu nehmen, um es dort zu verkaufen, da es von Deutschland aus leichter zu verkaufen sei. Mein Mann und ich setzten uns kurz zusammen und entschieden uns, beide zu nehmen. Wir bekamen zwei Impfbücher überreicht. In diesen Büchern standen weder Namen noch Geburtsdaten der Tiere, geschweige denn Chip- oder Täto-Nummern.
Auf unser ausdrückliches Fragen konnten wir keine Antwort erhalten. Der Züchterin waren weder Namen noch Geburtsdaten Ihrer eigenen Welpen bekannt.
Wir nahmen die Welpen trotzdem mit nach Hause, weil wir inzwischen Angst um die Tiere bekamen und Sie auf keinen Fall mehr dort lassen wollten. Zu Hause ging der Kampf um die Papiere los. . Als erstes mussten wir feststellen, dass wir keine Welpen aus diesem Zwinger hatten, sondern aus dem Erstlingswurf eines völlig unbekannten und neugegründeten Kennels. Denn die Hündin gehörte der Züchterin nicht obwohl sie behauptet hat, die Welpen seien aus ihrer Zucht (was nach heutiger Erkenntnis anscheinend häufiger gemacht wird, dass Hündinnen mit hochprämierten Rüden verpaart werden und die Welpen in gegenseitigem Einvernehmen einem bestimmten Zwinger zugerechnet werden.) Bei uns ist es üblich dass die Welpen dem Zwinger des Muttertieres zugeordnet werden. Als Kommpromis haben wir dann am Ende akzeptiert, dass der Kennel.Name der Züchterin in den Vornamen der Hunde integriert wird.

Irgendwann bekamen wir unsere Papiere, die vom FCI/MEOE ausgestellt wurden, ohne dass die Tiere dazu gekennzeichnet waren. Wir haben hier unsere Hunde chippen lassen und den Chip-Code nachträglich auf die Papiere geklebt. d.h. es wurden vom FCI Papiere ohne Identifikation ausgestellt. Möge sich jetzt jeder sein eigenes Bild über diese Geschichte machen und die vielen Bullys mit den tollen Papieren aus dem Osten...........
Für Fragen und Details zu den Vorgängen geben wir gerne persönlich Auskunft.


Hier finden Sie nun keine Mails mehr zu diesem Vorgang - wir haben uns nach fast 3 Jahren (im Jahre 2006) mit der Züchterin des ungarischen Kennels Frau Dr. Kinga Jekelfalussy - ausgesprochen und unseren Streit nun auch offiziell beendet ( was manchen leid tun wird)

Danke Kinga wir hatten auch nie "deine Hunde" kritisiert.

Der Vorgang insgesamt bleibt zur Information stehen . Er soll als Mahnung, dass auch innerhalb der FCI - Papiere unter dubiosen Umständen zustanden kommen, stehen bleiben. (Dieses war der eigentliche Hintergrund des Streites)